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Etwa zwei von 1.000 Kindern kommen in Österreich schwerhörig, oder gehörlos zur Welt. Daneben gibt es viele Kinder, die mittelgradig oder leichtgradig schwerhörig sind.
Hörstörungen können aber auch erst im Verlauf der Kindheit auftreten. Bleibt eine solche Hörstörung monate- oder gar jahrelang unentdeckt, wirkt sich dies beträchtlich auf die Entwicklung des Kindes aus.

Ob ein Kind schlecht hört, fällt häufig meistens erst dann auf, wenn die Sprachentwicklung verspätet oder gar nicht einsetzt. Hier wird dann oft noch von einem “Späten Sprecher“ ausgegangen und oft abgewartet.
Bis endlich das Gehör überprüft wird, bleiben meist viele Monate ungenützt.

Hören-Können, ist von Anfang an wichtig.
Ein Kind, dass von Geburt an kein richtiges Hörvermögen besitzt, hat Probleme bei der Sprachentwicklung, was sich später stark auf die Kommunikationsfähigkeit und das soziale Verhalten auswirken kann.

Das Hörvermögen eines Kindes, lässt sich fast immer mit Hörsystemen verbessern.
Daher sollten bei angeborener Schwerhörigkeit möglichst schon innerhalb der ersten sechs Lebensmonate Hörsysteme angepasst werden.

Von der Geburt bis etwa zum dritten Lebensjahr lernt das Gehirn, die gehörten Informationen aufzunehmen und zu bearbeiten.








Kann man Kind richtig hören?

Fast immer sind es die Eltern, die zuerst den Verdacht haben, dass ihr Kind schlecht hört.
Angeführt sind einige Anhaltspunkte für Eltern und Bezugspersonen :

  • In der 4. bis 6. Lebenswoche sollten Säuglinge bei plötzlichen lauten Geräuschen erschrecken und sich bei Zuspruch der Eltern beruhigen.
  • Ab dem 3. bis 4. Lebensmonate, sollten Säuglinge stimmhaft lachen und murmeln. Sie sollten ihren Blick in Richtung einer Schallquelle bewegen, ohne durch optische Reize dazu angeregt zu werden.
  • Säuglinge ab dem 7. bis 8. Lebensmonat sollten auf Musik hören und unterschiedliche Stimmlagen und Laute ausprobieren. Bis zum 6. Lebensmonat „ brabbeln“ alle Kinder vor sich hin. Kinder mit einer Hörstörung, verstummen danach.
  • Kurz vor Ende des 1. Lebensjahres, sollten Säuglinge reagieren, wenn sie in normaler Lautstärke aus ca. 1m Entfernung angesprochen werden.
  • Etwa zum 2. Geburtstag sollten Kinder Anweisungen befolgen können, die ihnen ins Ohr geflüstert werden. Sie beginnen ins Zwei-Wort Sätzen zu sprechen.




Tipps für einfache Hörtests

Geräusche und Töne sollten so gemacht werden, dass ein Kind es nicht sehen oder fühlen kann. Es reagiert sonst vielleicht auf etwas, dass es gesehen oder gespürt hat.

Die Geräusche sollten unterschiedlich laut sein, sowie unterschiedliche Klangfarben (hell, dumpf, klirrend) aufweisen, da manchmal bestimmte Tonlagen nicht richtig gehört werden.

Bei Zweifeln an der Hörfähigkeit eines Kindes, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

In enger Zusammenarbeit mit Logopäden, betreuen Sie unsere Pädakustiker auf dem Weg der Sprachentwicklung ihres Kindes.

Jahrelange Erfahrung und eine dauerhafte Ausbildung, erlaubt uns, ihrem Kind die bestmögliche Versorgung zu garantieren.






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